Thalias E-Book-Reader Oyo im Test: Oha! Oyo!
Der Oyo wird als E-Book-Reader exklusiv von der Buchhauskette Thalia vertrieben. Im Vergleich mit dem Kindle, dem wohl bekanntesten E-Book Reader aus dem Hause Amazon, ist der Oyo ein eher günstiges Gerät. Dies lässt sich wohl in erster Linie auf sein funktionelles Design und das Gehäuse aus Kunststoff zurückführen. Dennoch liegt der Oyo dank seiner gummierten Rückseite angenehm in der Hand. Das Gerät ist gut verarbeitet - nichts wackelt oder knarrt.
Bedienung: Touchscreen - aber mit Schwächen
Die Bedienung des Readers ist in unserem Test schnell nachvollzogen. Intuitiv findet man sich in den Menüs auf dem 6-Zoll SiPix-Touchscreen zurecht. Der Oyo ist mit gerade mal vier Bedienknöpfen und einem Touchscreen ausgestattet. Leider reagiert das Display stets etwas verzögert, was vor allem beim Blättern in den E-Books auf Dauer als störend empfunden werden könnte. Zum Umblättern kann man die Pfeiltasten nutzen, oder man blättert, einem echten Buch nachempfunden, per Fingerwisch.
Lesbarkeit: scharf und duster
Die Schrift auf dem Display des Oyo ist gestochen scharf und gut lesbar. Einzig die Helligkeit des Touchscreens lässt bei schlechteren Lichtverhältnissen zu wünschen übrig. Leider können beim Oyo Kontrast und Helligkeit nicht vom Nutzer reguliert werden. Dies tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch - schließlich braucht man bei der Lektüre eines normalen Buches ja auch entsprechendes Licht. Dafür ist der Reader von Thalia das einzige Lesegerät für elektronische Bücher in unserem Test, bei dem man zwischen verschiedenen Schriftarten wählen kann.

Der Oyo mit Zubehör
Technische Ausstattung: selbsterklärend
Auch technisch ist der E-Book-Reader von Thalia gut aufgestellt. Sein interner Speicher fasst zwei Gigabyte. Damit bietet er Platz für über 1.000 E-Books. Der Speicher ist jedoch durch einen Steckplatz für Micro-SD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte erweiterbar. Das matte SiPix-Display ist zum Lesen optimal geeignet. Die Wahl zwischen Bedienung per Tasten oder per Fingerzeig auf den Touchscreen macht die Handhabung des Oyo überaus angenehm und einfach. Der Akku soll laut Hersteller zwei Wochen durchhalten.
Angebot: viel und vorbildlich
Der große Vorteil von Thalias Oyo ist zweifelsohne die gigantische Auswahl an Büchern, die man im Thalia-Store herunterladen kann. Entsprechend verwendet der Oyo das weitverbreitete epub-Format. Aber auch pdf, txt, diverse Bilddatei-Formate und MP3s weiß der Oyo wiederzugeben. Zudem verfügt der Reader über WLAN, was das Kaufen von Büchern im Thalia-Online-Store auch von unterwegs aus möglich macht.

Liegt gut in der Hand
Fazit: gut und günstig
Der Oyo ist gerade für kleinere Geldbeutel der perfekte E-Book Reader. Zum günstigen Preis erhält man ein technisch top ausgestattetes Gerät. Leseratten wird vor allem die große Auswahl an digitalen Büchern überzeugen, die im Thalia Store zu haben sind. Einziger Wermutstropfen ist das Display. Leider reagiert es weniger schnell als die Konkurrenz. Alles in allem aber erfüllt der Oyo seinen Zweck, das Lesen von digitalen Büchern, vortrefflich und könnte so manchen Lesemuffel eines Besseren belehren.

Testurteil: online-tarife.de verleiht dem Oyo daher im E-Book-Reader Test 3,84 von 5 erreichbaren Sternen.
Der Oyo ab 139 Euro im Thalia Shop











