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Tablet / Netbook

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Tablet oder Netbook - was ist das Richtige für mich?

Tablet oder Netbook - was ist das Richtige für mich?

Tablet-PCs wie das iPad sind zurzeit in aller Munde. Seit Apple Anfang 2010 den inzwischen berühmten Tablet-Computer auf den Markt brachte, sprießen die Nachahmer wie Pilze aus dem Boden. Doch für wen lohnt sich ein Tablet und wer sollte doch besser zum kleinen Computer im Netbook-Format greifen?

Sie sind flach, leicht, sehen schick aus und passen in jeden Rucksack - Tablet Computer wie das iPad erfreuen sich wachsender Beliebtheit und scheinen den kleinen Netbooks, die letztes Jahr voll im Trend lagen, langsam den Rang abzulaufen. Wer darüber nachdenkt, sich eines der neuen Geräte anzuschaffen, sollte jedoch vorher genau überlegen, was er mit dem Computer tun möchte, denn Tablets können viel, sind aber keineswegs in jeder Hinsicht einem Netbook vorzuziehen.

Tablet - eine Definition

Eigentlich versteht man unter dem Begriff Tablet-Computer ein tragbares Gerät, das sich mit einem Bedienstift (auch Stylo genannt) und/oder mit dem Finger via Touchscreen bedienen lässt. Die Steuerung mit dem Finger ist inzwischen verbreiteter als die Navigation mit dem Stylo. Die meisten Tablet-PCs haben eine sogenannte Slate-Form (slate ist der englische Ausdruck für Schiefertafel) und verfügen über keine integrierte oder ausklappbare Tastatur, stattdessen erfolgt die Texteingabe in der Regel über eine virtuelle Tastatur.

Technische Ausstattung

Tablet-Computer sind mit verschiedenen Bildschirmauflösungen zu haben. So variieren die Auflösungen in der Regel zwischen 1024 x 600 Pixeln (wie beim iPad Konkurrenten Galaxy Tab) und 1024 x 768 Pixeln (wie beim iPad).

Ein bedeutender Unterschied zwischen Tablet und einem herkömmlichen Computer ist das auf dem Gerät verwendete Betriebssystem. Im Vergleich zu Netbooks, die mit schlankeren Versionen der gängigen Betriebssysteme wie Windows arbeiten, verwenden Tablets Betriebssysteme, die auch für Smartphones genutzt werden. So zum Beispiel Android oder iPhone OS.

Viele Tablets sind mit HSDPA-Modulen ausgerüstet: Diese ermöglichen den mobilen Internetzugang. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Disziplin, die mittlerweile auch immer mehr Netbooks beherrschen. Mit manchen Tablets kann man zudem telefonieren. Diese technischen Feinheiten sind jedoch nicht serienmäßig in alle Tablet-Computer eingebaut. Beim Kauf sollte man also gezielt auf die Ausstattung achten.

Ebenso kann für viele Interessenten der Preis bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend sein. Tablets kosten momentan gut und gerne - je nach Ausstattung - doppelt so viel wie ein Netbook. Bei den Mini-PCs scheinen hingegen die Preise stetig zu fallen.

Wofür eignen sich Tablets?

OT_iPad_01.jpg

Das wichtigste Merkmal, das Tablets von Netbooks unterscheidet, ist die Fingereingabe. Zwar lassen sich an manche Tablets Tastaturen und Mäuse anschließen, doch dies ist keinesfalls bei allen Geräten möglich. Die Bedienung via Touchscreen ist es also, was Tablets wie das iPad ausmacht. Mit dieser Art der Bedienung werden vor allem passionierte Smartphone-Nutzer sofort vertraut sein. Wer zuvor noch nie mit einem Touchscreen in Berührung kam, wird sich erst einmal eingewöhnen müssen. Danach ist die Nutzung jedoch sehr intuitiv.

Die wahre Bestimmung

Nicht zuletzt durch die Bedienung mit dem Finger, wodurch Inhalte mit einer einzigen Berührung blitzschnell abrufbar werden, wird das Tablet zur mobilen Unterhaltungsmaschine. Ein Fingerzeig genügt, und schon laufen Videos und ganze Spielfilme auf dem Bildschirm, der Tablet-User surft durch Webseiten oder navigiert mühelos durch seine Lieblings-Musikalben.

Genau für diese Nutzung sind Tablets ausgelegt. Der Spaß- und Unterhaltungsfaktor steht hier im Vordergrund und wird durch lange Akkulaufzeiten unterstützt. Gerade der Konsum von Videos, Webseiten oder auch E-Books unterwegs oder zu Hause auf der Couch, macht auf den handlichen, leichten Geräten enorm viel Spaß.

Auch immer mehr Geschäftsleute schätzen ihr Tablet, da es sich neben dem Entertainment-Faktor gut als Terminplaner oder Filofax eignet. Auch GPS-Empfänger sind in der Ausstattung vieler Geräte vorhanden. Das Tablet kann so zum Helfer in fast allen Lebenslagen werden.

Kein Arbeitstier

Das ist jedoch auch eines der wenigen Features, von denen Businessmen bei Tablet-Computern profitieren könnten. Denn gerade wenn es um die Arbeit an einem Rechner geht, stoßen die schicken Geräte an ihre Grenzen. Wer wirklich mobil an einem Computer arbeiten, also das Gerät verstärkt zur Texteingabe und -Verarbeitung nutzen möchte, wird mit dem Tablet und seiner virtuellen Tastatur kaum glücklich werden. Ein Tablet ist kein Ersatz für ein Notebook. Wer also schreiben oder Fotos bearbeiten möchte, sollte lieber zum klassischen Notebook greifen oder sich zwecks Mobilität auf ein kleineres Netbook besinnen.

Während das iPad bisher nur eine maximale Speicherkapazität von 64 GB hat, können moderne Netbooks mit erheblich mehr Festplattenspeicher auftrumpfen. Zur Abspeicherung und Archivierung großer Datenmengen ist ein Tablet also kaum geeignet. Zudem können Netbooks durch bessere Anschlussmöglichkeiten (USB Ports) durch externe Laufwerke erweitert werden.

Der Spaßfaktor hat Priorität

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Man merkt schnell, dass es bei den neuen Tablet-Computern um den Konsum von Medien geht, und nicht darum, komplexe Arbeiten auszuführen. Tablets sollen Spaß machen und das tun sie. Entsprechend sind sie schell hochgefahren und auf Knopfdruck betriebsbereit. Ruckzuck kann losgesurft werden. Computerspiele lassen sich bequem mit dem Finger bedienen, zwischendurch schmökert man in einem E-Book. Dass Spaß nicht zwangsläufig die längste Halbwertszeit hat, sollte jedoch auch den Tablet-Hersteller klar sein. Entsprechend gibt es bereits erste Hybrid-Geräte auf dem Markt, die sich vom Netbook ganz schnell in ein Tablet verwandeln lassen. Wer jedoch einen Computer benötigt, mit dem er mobil arbeiten kann, wird in der nächsten Zeit wohl noch auf ein klassisches Notebook zurückgreifen müssen.

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