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LTE Test Telekom

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LTE Praxis-Test in der Stadt am Rhein

Im Sommer hat die Deutsche Telekom in Köln das erste LTE-Netz (Long Term Evolution) in einer deutschen Stadt freigegeben. Das verspricht theoretisch mobiles Surfen mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download. Ein paar Wochen nach dem offiziellen Start reiste handytarife.de mit einem Surfstick zum LTE-Test nach Köln.

Denn die Deutsche Telekom hat die Rheinmetropole bereits mit mehr als 100 LTE-Stationen ausgestattet. Dafür investierte der Bonner Netzbetreiber nach eigenen Angaben rund 5 Millionen Euro. Von den LTE-Sticks angesprochen werden im Kölner Stadtgebiet die Trägerfrequenzen im Bereich von 1,8-GHz, die den Mobilfunk-Anbietern bereits jetzt zur Nutzung zur Verfügung stehen, wohingegen im 800-MHz-Bereich zunächst weiterhin die unterversorgten Gebiete, die sogenannten "weißen Flecken" auszuleuchten sind. In den ländlichen Regionen haben die Netzbetreiber den Auftrag, eine Download-Geschwindigkeit von etwa 1 MBit/s anbieten zu müssen, in Köln hingegen ist theoretisch von bis zu 100 Megabit pro Sekunde die Rede. Im Kleingedruckten findet sich dann allerdings eine Einschränkung

Da LTE jedoch, wie schon UMTS, zur Kategorie „Shared Medium“ zählt, teilen sich die Teilnehmer einer Mobilfunkzelle die bereitgestellte Geschwindigkeit. Welche Downloadraten nun tatsächlich erzielbar sind und wie dicht das LTE-Netz in Köln bisher geknüpft ist, zeigt der aktuelle LTE-Test von handytarife.de im Netz der Deutschen Telekom.

Die Reise beginnt mit der einfachen Installation

Doch bevor die Reise losging, wurde der weiße Stick der Marke Huawei, Typ E398, natürlich installiert. Das geschieht via USB-Anschluß und, einfachem Installations-Manager recht zügig. Als Einwahlsoftware kommt dann der "Internet Manager" der Deutschen Telekom zum Einsatz. Und kurz nach der PIN-Eingabe ließ sich der LTE-Stick bereits ins Bonner UMTS-Netz einwählen. Die Reise nach Köln konnte beginnen.

Neustadt-Süd: Volle Kraft voraus

Aus geografischer Sicht machte es Sinn, zunächst den Bahnhof Süd anzusteuern. Im sogenannten „Kwartier Lateng“, der Neustadt-Süd angekommen, bot unser Test-Surfstick auch direkt die Verbindung via LTE an. Gemessen wurde eine Downloadrate von knapp 13 Megabit pro Sekunde, was den Idealwert erwartungsgemäß unterschreitet, in der Praxis aber jeden UMTS-Stick im HSDPA-Modus um das Zehnfache überholt. Im Test von handytarife.de wurden Youtube-Videos mit 720p, also in der kleineren HD-Auflösung, ruckelfrei und ohne nervige  Zwischenspeicherung abgespielt und eine 200 MB große Testdatei lag binnen fünf  Minuten vollständig auf der Festplatte des Redaktions-Laptop - guter Wert, weiter geht die Reise.

Innenstadt: Schneller surfen am Neumarkt

Vom Zülpicher Platz ging es weiter Richtung Rheinenergie Stadion, der sportlichen Heimat des 1. FC Köln. Dafür gilt es, am Neumarkt umzusteigen: Zeit für den nächsten Testlauf. Auch am Neumarkt, dem Tor zur Kölner Fußgängerzone, wählte sich der Huawei-Stick zügig ins LTE-Netz ein. Auf stolze 13 Mbit/s im Download brachte es der Huawei-Stick am Neumarkt im Test. Natürlich liefen da auch die YouTube-Videos ohne zu stocken und für die 200 MB messende Test-Datei müssten am Neumarkt knapp fünf Minuten eingeplant werden. Das reichte so gerade noch aus, um die Straßenbahn Richtung Müngersdorf zu erreichen.

Straßenbahn: Stets zu Diensten

In der Kölner Innenstadt brach die Internet-Anbindung des LTE-Sticks am Test-Tag nie ab, wenngleich hin und wieder "nur" mit HSPA+-Geschwindigkeit gesurft werden konnte. Der Empfang sank laut "Internet Manager" allerdings nie unterhalb von vier von fünf Balken.

Auch der Download des 200 MB großen Testpakets brach während diverser Straßenbahnfahrten in der  Domstadt nicht ab, erreichte allerdings auch nicht die Download-Raten des LTE-Modus. Im Paxistest dauerte es durchschnittlich ertägliche 15 Minuten, ehe die Testdatei komplett auf dem Laptop geladen war.

Müngersdorf: Poldi ohne LTE

Rund um das Stadion des 1. FC Köln ist es vorbei mit der LTE-Versorgung. Am Rheinenergie-Stadion surfen Fußballfans wie Profis maximal mit HSPA+, im Test mit durchschnittlich 3,6 Mbit/s. Damit laufen YouTube-Videos im HD-Modus immer noch flüssig. Für die Übertragung von 200 MB großen Dateien muss man am Rheinenergie-Stadion also gut 15 Minuten Zeit einplanen - große Downloads gehen hier demnach in der Regel erst in der Halbzeit vonstatten.

Innenstadt: Der Kölner Highspeed-Dom

Die gotische Kathedrale ist nicht nur Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen, auch unser LTE-Stick sollte beweisen, wie schnell er hier arbeiten kann. Am Wahrzeichen der Stadt funktioniert der LTE-Betrieb auf Anhieb, im Download erreichte der LTE-Stick der Deutschen Telekom vorzeigbare 13,5 Mbit/s, sodass die 200 MB große Test-Datei in knapp 4 Minuten  vollständig geladen war – Bestwert am Dom. Dass am Fuße der beiden berühmten Domspitzen auch YouTube-Videos in HD-Qualität ruckelfrei laufen, sei nur der Vollständigkeit halber zu erwähnen.

Altstadt-Nord: Ab geht es am Rhein

Zeit für eine kurze Pause in der Altstadt von Köln, allerdings nicht ohne auch dort eine LTE-Messung durchzuführen. Zwischen Alter Markt und Heumarkt sank die LTE-Empfangsanzeige erstmals auf drei von fünf Balken, in Zahlen ausgedrückt bedeutet dies eine Downloadrate von gemittelten 13 MBit/s. Damit laufen auch in der Kölner Altstadt YouTube-Videos in hochauflösender HD-Qualität völlig ruckelfrei und auch die 200 MB große Testdatei gelangt in durchaus fixen drei Minuten auf den Laptop.

Deutz: "Andere Rheinseite" - meist anderes Netz

Der nächste Zwischenhalt der kleinen LTE-Test-Reise führte die Redaktion von handytarife.de auf die sogenannte "Schäl Sick" nach Deutz. Hier hat der Huawei-Stick Probleme das LTE-Netz im Bereich des Haupteingangs der Kölnmesse zu finden. So springt teilweise das 4G-Netz an, teilweise surft es sich an gleicher Stelle "nur" im HSPA+- beziehungsweise HSPA-Betrieb.

Ergo: Je weiter man sich von der Kölner Kernstadt entfernt, desto schlechter stehen die Chancen auf LTE-Empfang. Damit beendet handytarife.de seine Reise durch das Kölner LTE-Netz zunächst.

Fazit: Schnell, aber teuer

Erwartungsgemäß wurden die theoretisch erreichbaren 100 Megabit pro Sekunde im Download nicht mal ansatzweise erreicht. Doch verglichen mit den Datenraten, welche per UMTS respektive HSDPA unterwegs zur Verfügung stehen, sind in Köln via LTE deutlich schnellere Downloads realisierbar. Das liegt zum einen natürlich an der höheren Bandbreite, aber auch daran, dass das LTE-Netz in Ermangelung an Teilnehmern kaum ausgelastet ist. Zudem gilt das LTE-Netz in der Kölner Innenstadt als sehr feinmaschig, sodass viele LTE-Teilnehmer zurzeit noch alleine in ihrer Mobilfunkwabe der vierten Generation surfen dürften. Das ändert sich allerdings spätestens, wenn auch Handys und Smartphones die neue Trägerfrequenz nutzen können.

Hinsichtlich des Netzausbaus lässt die Telekom in der "LTE-Vorzeigestadt" Köln nichts anbrennen. Vermutlich herrscht in keiner deutschen Stadt ein derart dichtes mobiles Internet-Netz vor, wie in der Rheinmetropole. Bleibt die Frage: Wem nutzt LTE derzeit: Blogger oder Studenten dürften bei momentan recht hohen Preisen beziehungsweise dem geringen Downloadvolumen nicht über die Anschaffung eines LTE-Sticks nachdenken, bleibt zunächst eher das große Feld der geschäftlichen Nutzung. Außerdem steht LTE zunächst noch in der Anfangsphase - sobald weitere Endgeräte via LTE im Internet unterwegs sein können, werden die Zugangspreise am Markt sicherlich sinken.

Fest steht aber auch: Kann die Deutsche Telekom die Messlatte der mobilen Datenverbindung in einer Stadt derart hoch halten und ziehen andere Netzanbieter nach, so steht der Mobilfunkbranche binnen kürzester Zeit ein enormer Entwicklungsschub bevor.

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