Internet und Fernsehen: Nachrüsten oder neu kaufen?
Auf der IFA in Berlin können sich Technik-Begeisterte über Trends informieren. Natürlich zählen Tablets bei allen aktuellen Technik-Ausstellungen dazu. Nicht ganz so flach, aber dennoch mit dem Internet in Verbindung zu bringen, sind Fernseher nunmehr vernetzter denn je. online-tarife.de zeigt den Stand der Dinge beim Sofa-Surfen.
Die Branche zeigt sich hinsichtlich einer Namensgebung für das Internet-Fernsehen von heute und morgen allerdings noch nicht einig. Vom Hybrid-TV sprechen die einen, Smart-TV nennen es die anderen. Aber auch Kurzfassungen wie Net-TV schaffen es in die bisweilen bunten Kataloge der verschiedenen Hersteller, die im Prinzip zunächst das gleiche meinen: Einen aktuellen Flachbildschirm, ergänzt um einen Internetanschluss via Ethernet-Kabel oder WLAN-Anbindung.
Aktuellen Fernseh-Geräten ist für den Internet-Zugang von der Wohnzimmer-Couch kein Zusatzmodul mehr zwischen zu schalten, aber auch ältere Modelle lassen sich über sogenannte Hybrid-Boxen durchaus mit dem WWW verbinden.
Android auf dem Fernseher
So hat es längst auch das Google-Betriebssystem Android in der Froyo-Version 2.2 auf die heimischen Flachbildschirme geschafft. Damit lassen sich sogar diverse Apps aus dem Android-Market auf dem Fernseher nutzen. Auch bieten verschiedene Hersteller derartige Boxen mit verschiedenen Linux-Varianten an - erlaubt ist, was gefällt.
HDMI transportiert Bild und Ton

Zumeist verfügen derartige Boxen zudem über Steckplätze für USB-Sticks, um beispielsweise Filme, Musikdateien oder Fotos direkt auf den Fernseher übertragen zu können. Dafür ist dann lediglich eine Scart- oder HDMI-Verbindung zwischen Box und Gerät von Nöten. Der Nachteil: Jedes weitere Gerät bringt auch seine eigene Fernbedienung mit.
Internet-TV bereits erschwinglich
Bei neuartigen TV-Geräten besteht dieses Problem nicht, denn derartige Module sind bereits in den flachen Fernsehern integriert. Nahezu jeder große Hersteller von Unterhaltungselektronik, wie Samsung, Toshiba oder Sharp, bietet nunmehr bereits in der Preisklasse weit unter 1.000 Euro internetfähige Fernseher in verschiedenen Größen an. Auch mit diesen lässt sich dann im Wohnzimmer mithilfe der Fernbedienung nicht mehr lediglich umschalten, sondern auch im Internet surften.
So kommt in der Werbepause keine Langweile mehr auf, man kann schließlich ohne aufzustehen direkt sein Facebook-Profil einsehen oder die Werbepause schlichtweg mit Surfen im Internet überbrücken. Teilweise wird die Zwangsbeschallung durch nervige Werbespots sogar obsolet, da viele TV-Anstalten gesendetes Material digital archivieren und man verpasste Sendungen in den sogenannten Mediatheken mindestens bis eine Woche nach der Erstausstrahlung nachschauen kann.
Die für das Surfen im Internet mit dem TV-Gerät zusätzlich entstehenden Kosten belaufen sich lediglich auf das sowieso anfallende Entgelt für Telefonie beziehungsweise Internet, das beim jeweiligen Anbieter zu entrichten ist. Welcher Tarif für das Internet-TV-Erlebnis infrage kommen kann, verrät der Daten-Tarifrechner von online-tarife.de.
Auf die Bandbreite kommt es an

Wichtig: Interessenten von Smart-TV und Co. müssen für den optimalen Einsatz von Internet auf dem Fernseher über eine entsprechend schnelle Bandbreite, am besten nicht unter 16 Megabit pro Sekunde, verfügen damit sämtliche per WLAN mit dem Internet verbundenen Geräte über ausreichend Bandbreite verfügen. Dann steht dem Surfen via Fernseher nichts mehr im Wege.











