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Internet per Satellit

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Erklärt: Internet per Satellit

Erklärt: Internet per Satellit

„DSL ist in vielen Anschlussbereichen verfügbar“. Diesen Satz hört man immer wieder in Werbspots für Internet-Tarife. In vielen ländlichen Gegenden fernab der Ballungsräume wird man aber noch lange darauf warten müssen, dass DSL-Leitungen verlegt werden, denn in Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte scheuen die Anbieter meist die hohen Investitionen. Kabelfernsehen oder UMTS sind dort oft auch nicht verfügbar, so dass es nur noch eine Alternative für schnelles Internet gibt: DSL per Satellit.

Den Begriff DSL darf man dabei streng genommen nur als Synonym für einen schnellen Internetzugang sehen. Mit der gleichnamigen Übertragungstechnik im Telefonnetz hat es in technischer Hinsicht wenig gemeinsam. Internet per Satellit ist die einzige Anschlussart, die theoretisch überall in Deutschland verfügbar ist. Zumindest dort, wo man eine Satellitenantenne aufstellen kann.

Empfangen und Senden über Satellit

Zum Empfang von Internet per Satellit könnte man prinzipiell die gleiche Antenne nutzen, die auch die Fernsehprogramme ins Haus transportiert. Da diese aber keine Signale senden kann, müsste der Rückkanal über eine Modem- oder ISDN-Verbindung hergestellt werden. Wesentlich praktischer sind da so genannte Zwei-Wege-Systeme, bei denen die Antenne auch Daten senden kann. Somit kann auch der Upload über den Satelliten laufen und man ist vollkommen unabhängig vom Telefonnetz.

Solche Anlagen sind in der Anschaffung zwar teurer, im Gegenzug spart man aber die Verbindungsgebühren für den Rückkanal per Moden, und dieser bleibt frei für Telefongespräche. Viele Provider bieten auch eine Subventionierung der Hardware über die gesamte Vertragslaufzeit an. Nur mit dem Rückkanal per Satellit ist auch das Hochladen von größeren Dateien komfortabel, Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 128 kBit/s sind möglich. Theoretisch ginge es noch schneller, doch wie auch beim Download greifen die Anbieter hier ein.

Senden mit angezogener Handbremse

Denn bei der Übertragung von Internet über Satellit gibt es folgendes Problem: Die komplette Übertragungskapazität steht grundsätzlich allen Nutzern zur Verfügung, extreme Datensauger würden somit anderen „das Wasser abgraben“. Deshalb ist bei fast allen Anbietern die Bandbreite beim Download auf 1.024 kBit/s begrenzt und entspricht damit der eines DSL 1000-Anschlusses. Einige Provider behalten sich sogar vor, bei Kapazitätsengpässen den Datenfluss weiter zu drosseln. Für Unternehmen gibt es oft Sondertarife mit höheren Bandbreiten.


Surfstick Vergleich


Internet Tarife Vergleich

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