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BlackBerry Playbook im Test: Mit Schwung und Neopren-Anzug
Die Gemeinde der 7-Zoll-Tablets horchte auf, als Research in Motion (RIM) ankündigte, mit dem Playbook in der Kompakt-Klasse der Sofa-Surfer antreten zu wollen. Die erste Überraschung platzierte RIM dann bereits beim Blick auf die technischen Spezifikationen, denn das BlackBerry Playbook ist im Internet als Stand-Alone-Gerät lediglich im WLAN-Modus unterwegs, für das Surfen unterwegs gilt es, ein Smartphone samt Betriebssystem BlackBerry OS in der sechsten Version via Bridge anzuschließen, nur dann gibt es HSDPA.
Ansonsten bietet der 7-Zöller alles, was das Herz des Tablet-Freundes höher schlagen lässt: Die Auflösung des kapazitiven Touchscreen fällt mit 1024 x 600 Pixeln ziemlich fein aus, das Gerät wiegt gerade 424 Gramm und angetrieben wird das Playbook von zwei mal ein Gigahertz - Dual Core also. Außerdem stehen insgesamt 1 GB Arbeitsspeicher bereit, das Betriebssystem nennt sich Tablet OS und beruht auf QNX-Technologie. online-tarife.de hat sich das Playbook von BlackBerry für den aktuellen Tablet-Testbericht genauer angeschaut.
Design und Verarbeitung: Schickes Tablett
Auf die Waage bringt das - rundum in eine wohlige, dunkle Softtouch-Oberfläche gekleidete - Playbook erträgliche 424 Gramm. Insgesamt misst das RIM-Tablet 194 x 130 x 10 Millimeter und dürfte damit in den allermeisten Rücksäcken oder Arbeitstaschen einen Platz finden. Als Kratzschutz steckt zudem bereits eine anschmiegsame wie schwarz gehaltene Neopren-Hülle mit in dem Paket.

Das Display besticht mit feiner Auflösung
Und dass man das Playbook derart kratzsicher verpackt, ruhigen Gewissens in den Rucksack packen kann, bewies der traditionell eingesetzte, redaktionelle Verwindungstest, bei dem die Test-Redaktion dem Gerät herbeigeführten Verwindungen aussetzt. Diese entlockten dem Gerät nicht einmal ein müdes Lächeln, geschweige denn Knacken oder Knarren. Demnach ist davon auszugehen, dass RIM mit dem Playbook ein äußerst solider Vertreter seiner Zunft gelang.
Bedienung: QNX trifft BlackBerry OS
Sicher gerade dank der ziemlich fein reagierenden Touchscreen-Technologie erfreuen sich Tablets dieser Tage großer Beliebtheit. Und im Test von online-tarife.de konnte ermittelt werden, dass auch das Playbook von BlackBerry diesen Eigenschaften in Nichts nachsteht. Dafür verantwortlich zeigt sich zum einen die ansprechende Hardware, bestehend aus einem 1-GHz-Dual-Core-Prozessor und einem GB Arbeitsspeicher, sowie einem vorzüglich darauf abgestimmten BlackBerry Tablet OS - Multitasking inklusive.

Alle Anschlüsse sind vertreten
Besagte Funktion geht dann derart vonstatten, als dass sich bis zu acht Programme via Geste ausblenden lassen, während anderweitige Aktivitäten anstehen. Einmal aus der Liste der laufenden Anwendungen herausgeflogen, muss besagte Applikation allerdings wieder neu gestartet werden.
Die Steuerung des OS gelingt in der Regel, wie man es von Touchscreen-Vorreitern bereits gewohnt ist, zudem lässt sich der Rahmen mit in die Gestensteuerung hinzunehmen. Fährt der Finger nun beispielsweise aus dem oberen Rand in die Hauptansicht, gelangt man zu den wichtigsten Nutzer-Einstellungen - ein interessanter, wie gewöhnungsbedürftiger Ansatz. Neue Applikationen gelangen übrigens aus der App-World auf das Gerät. Da diese bekanntlich spärlich bestückt ist, soll eine Anbindung an den Android-Market folgen.











