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ViewSonic ViewPad 7 im Test: Handlicher Preisbrecher mit Android
Tablets sind teuer und unhandlich? Von wegen: Das Viewpad 7 macht seinem Namen alle Ehre und kommt mit einem kompakten 7 Zoll Touchscreen in den Handel. Diese kapazitive Anzeige bietet eine Auflösung von 800 x 400 Bildpunkten, insgesamt wiegt das kompakte Tablet 375 Gramm. Verzichten muss der Kunde kaum: Ob WLAN, EDGE oder HSDPA: Das ViewPad 7 ist fast überall online. Eine integrierte 3 Megapixel Kamera steht für Schnappschüsse bereit und der Musicplayer wird von einer Klinkenbuchse unterstützt.
Als Betriebssystem kommt Android in der Version 2.2 zum Einsatz. Die Geschwindigkeit gibt ein ARM11-Prozessor vor, der mit 600 MHz getaktet ist. Ein G-Sensor passt die Anzeige stets, wenngleich nicht zügig, der Geräte-Neigung an. Auch ein Kompass sowie ein Umgebungslichtsensor schafften es in das 11,5 Millimeter „dicke“ Gerät. Der aktuelle Tablet-Test klärt, ob das Viewpad 7 von Viewsonic als günstige Tablet-Alternative einspringen kann.
Design und Verarbeitung: Schick aber dick
Das ViewPad 7 bringt lediglich 375 Gramm auf die Waage und spielt damit gleich zu Beginn seinen ersten Trumpf gegenüber der deutlich teureren Konkurrenz aus Cupertino oder dem Hause Motorola aus. Da kann bisher nur das erste Android-Tablet von Samsung mithalten. Mit den Maßen 110 x 180 x 11,5 Millimeter ist das Gerät außerdem äußerst kompakt und handlich geraten. Farblich reiht sich das ViewPad 7 kompromisslos in der Farblandschaft deutscher Mobilfunkgeräte ein: Schwarz und Silber geben sich die Hand.

Kompaktes Tablet: Das ViewPad 7
Letztgenannte Farbe umrahmt das 7 Zoll große Display in Form eines Kunststoffrahmens, der wohl den Einsatz von hochwertigem Metall suggerieren soll. Auf der Rückseite glänzen nach wenigen Berührungen bereits Fingerabdrücke auf der schwarzen Fläche in Klavierlack-Optik. Dennoch geriet das ViewPad 7 durchweg stabil. Das verriet der redaktionell durchgeführte Verwindungstest, der weder Knarren noch Knarzen des Kunststoffs hervorrief. Löblicherweise legt Viewsonic seinem kleinen Tablet eine robuste Tasche ins Paket.
Bedienung: Eine Handvoll Abstriche
Das ViewPad 7 kommt mit einigen wenigen echten Tasten aus. So erlauben physische Drücker das Ein- und Ausschalten, zudem ist eine Lautstärkewippe mit an Bord. Die typischen Android-Tasten kommen, wenn auch in optisch leicht abgewandelter Form, als Sensortasten zum Einsatz.

Android in der Version 2.2
Googles Betriebssystem Android läuft auf dem ViewPad 7 in der Version 2.2, streikt also noch bei Flash. Aufgrund des relativ kompakten Bildschirms kann an dieser Stelle ansonsten getrost auf die neueste Honeycomb-Version verzichtet werden. Das Hauptmenü bekam den Hauch einer 3D-Animation verpasst und erinnert irgendwie an einen Spielautomaten. Sämtliche Programme sind fix gestartet und ruckelfrei umgesetzt. Neue Apps gibt es im Android-Market zum Download. Dazu gilt es allerdings, seine Google-ID bereitzuhalten.











