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Samsung Galaxy Tab im Test: Handliches Surf-Brett
Lange Zeit sah es so aus, als könnte Apple dank des iPads den aufkeimenden Markt der Tablets im Alleingang beherrschen. Auf der IFA in Berlin dann stellte Samsung der angereisten Journalistenschar das Galaxy Tab vor, welches seither von der Fachpresse als ernst zu nehmende Konkurrenz für das Surf-Brett aus Cupertino eingestuft wird. Anders als Apple zeigt sich die Samsung-Variante deutlich offener, erlaubt das Einstecken von Speicherkarten und nutzt sämtliche Freiheiten des Google-Betriebssystems Android.
Über dieses legten die Software-Tüftler des koreanischen Unternehmens wie bei sämtlichen Smartphones die TouchWiz-Oberfläche, welche die Bedienung ungemein erleichtert. Das 7 Zoll große Display verlangt die kapazitive Eingabemethode und stellt 1024x600 Bildpunkte dar. Im Internet ist das Tab per WLAN, HSDPA oder EDGE unterwegs. Der aktuelle Testbericht verrät, ob die Redakteure von online-tarife.de das voller Vorfreude erwartete Gerät schweren Herzens zurückschickten oder die Testphase genervt abbrachen.
Design und Verarbeitung: Griffiges Format
Nachdem Apple mit dem iPad die Design-Messlatte für Tablets ziemlich hoch legte, ist es für sämtliche Nachfolger dementsprechend schwer, sich optisch vom Platzhirsch abzuheben. So lässt sich eine gewisse grundsätzliche Ähnlichkeit zwischen dem koreanischen Tab und dem Pad aus Amerika nicht leugnen, wenngleich Samsungs Version deutlich kleiner daher kommt, leichter daherkommt und zudem besser in der Hand liegt.
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Galaxy Tab von vorne
In den Rucksack oder die Handtasche sollte das Galaxy Tab von Samsung jedoch nicht ohne eine einsprechende Schutzhülle wandern, denn auf dem 7 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen machen sich eventuell auftretende Kratzer besonders schlecht. Besagte Eingabemethode erfordert zudem stets das Mitführen eines Putztuches, da man Fingerabdrücke ansonsten fix ausmachen kann. Die Rückseite ist, dank der geschickten weißen Farbwahl, weitestgehend von diesem Problem befreit.
Bedienung: Gekonnt eingefangen
Android wird auf dem Galaxy Tab in der Version 2.2, genannt Froyo, ausgeliefert. Dazu gesellt sich die Samsung-Oberfläche TouchWiz, welche in der Regel eine bequeme wie gut reagierende Fingerzeig-Steuerung bietet. Über den hauseigenen Miniprogramm-Laden Samsung Apps lassen sich ebenso neue Anwendungen auf das Gerät laden wie über den Google-Store Android Market. Ähnlich wie bei der Einführung des iPad sind allerdings längst nicht alle Software-Angebote auf das 7 Zoll große Display zugeschnitten.
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Weißer Rücken samt Kamera
Angezeigt werden sämtliche Anwendungen in Form von üppig dimensionierten, hübsch gestalteten Buttons, welche in Reihen nebeneinander aufgeteilt deutlich mehr Übersicht bietet, als die Standard-Laufleiste von Android an sich. Per Drag-and-Drop-Verfahren lassen sich die Symbole anordnen, verschieben und löschen. Neue Widgets oder Schnellzugriffe lassen sich auf den fünf Startseiten anlegen, indem man den Finger kurze Zeit auf das Display drückt – einfacher geht es nicht.













