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Nexus 7 von Asus im Test: Googles gut-und-günstig-Tablet
Im Smartphone-Bereich gab es bereits zwei Auflagen der Nexus-Reihe, in der das Suchmaschinen-Unternehmen Google ein Gerät unter eigener Flagge ins Rennen schickte. Nun steht in Form des 7-Zoll-Geräts Nexus 7 von Asus auch das erste Google-Tablet in den Startlöchern. Das Nexus 7 setzt auf ein IPS-Display samt Auflösung von 1.200 x 800 Bildpunkten und nutzt Androids aktuellste Version 4.1 – genannt Jelly Bean. Angetrieben wird das Betriebssystem vom verbauten Quad-Core-Prozessor von Nvidia.
Der 4.325-mAh-Akku sorgt für die Stromversorgung, im Internet ist das Gerät per WLAN unterwegs, ein UMTS-Modem ist nicht mit an Bord – könnte aber in den kommenden Wochen folgen. Ebenfalls verzichtete Asus auf die Speicherweiterung per Micro-SD-Steckplatz, sodass der geneigte Nutzer zwischen einer 8-GB- und einer 16-GB-Version wählen kann. Diese Verzichte wirken sich auch auf den Preis aus: das Nexus 7 ist bereits für knapp 200 Euro erhältlich. handytarife.de hat sich das Nexus 7 von Asus genauer angeschaut.
Design und Verarbeitung: Klassische Tablet-Optik
Inklusive des 3.450-mAh-Akkus bringt der schwarze 7-Zöller handliche 345 Gramm auf die Waage. Der silbern-lackierte Rahmen rund um den Touchscreen soll sicherlich eine metallische Beschaffenheit suggerieren – ist aber eigentlich aus Kunststoff, dem hauptsächlich eingesetzten Werkstoff. Dennoch kann das Tablet problemlos im Rucksack verstaut werden, wenngleich die Nexus-Schutzhülle in Deutschland noch nicht verfügbar ist.

Das 7 Zoll Tablet im klassischen Design
Wenig überraschend ist außerdem, dass das Asus-Tablet ohne echte Tasten auf der Front auskommt, da Android in der Jelly-Bean-Version per se auf virtuelle Tasten setzt. Lediglich das kleine Runde Auge der verbauten 1,2-Megapixel Kamera, welche für die Videokommunikation zuständig ist, "stört" das schlichte Auftreten des günstigen Tablets. Dank gummierter Rückseite liegt das Gerät bestens in der Hand.
Bedienung: Jelly Bean an Bord
Analog zu den Nexus-Smartphone nutzt Google auch das Nexus-Tablet, um dort erstmals die neueste Android-Version 4.1, genannt Jelly Bean, in Reinform zu präsentieren. Angetrieben vom Vierkernprozessor aus dem Hause Nvida nebst einem Gigabyte RAM lässt sich das Nexus 7 durchaus als Arbeitstier beschreiben. Auch grafisch anspruchsvolle Spiele, wie das Autorennen Asphalt 7, laufen fehlerfrei und völlig flüssig.

Flacher als so manches Smartphone
Apropos: Das Nexus 7 ist über den Play Store lediglich zu beziehen, nutzt man eine in Deutschland gültige Kreditkarte. Ist diese im Google-Konto hinterlegt, spendiert Google einen 20-Euro-Gutschein, um Bücher, Filme oder Apps aus dem Play Store einzukaufen. Geliehene Filme lassen sich dann innerhalb eines Zeitraums von 30 Tagen binnen 48 Stunden auf dem 7 Zoll großen Display samt Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten anschauen. Leider nutzt das Tablet nur einen Lautsprecher. Dafür ist sogar ein NFC-Chip mit an Bord, wenngleich die Technik dieser Tage hierzulande höchstselten zum Einsatz kommt.











